Hintergrundkarte: © Bayerische Vermessungsverwaltung (2026) Datenquelle: Geoportal Bayern www.geoportal.bayern.de
Bis 2001 überbrückte eine, aus der Nachkriegszeit stammende Brücke den Lech kurz vor dem Schongauer Bahnhof. Diese bestand aus drei Brückenfeldern und zwei Flußpfeilern. Da die Strecke hier eine Kurve vollzieht, lagen die Felder nicht in einer Linie, sondern waren zueinander abgewinkelt. Befahren wurde sie hauptsächlich von den Regionalbahnen nach Weilheim, die bis 1984 mit Garnituren aus Umbauwagen (yg) und der Baureihe 211 / 212, danach überwiegend mit Triebwagen der Baureihe 628.0/2, zum Teil aber auch mit Wendezügen mit der Baureihe 218, geführt wurden.
Zur Bedienung der Papierfabrik müssen jedoch auch Güterzüge die Brücke queren. Diese waren bis 1998 meist mit den Baureihen 218 und 290 bespannt, danach bis 2018 mit den remotorisierten ehemaligen V 100 Ost der Augsburger Localbahn (AL 41-46).
Ende der 90er Jahre war die Brücke diesen Lasten nicht mehr gewachsen. Deshalb entschloß man sich 2001 zum Neubau. Ursprünglich sollte dabei ein neuer Überbau auf die alten Flußpfeiler gesetzt werden Es stellte sich jedoch heraus, daß auch die Substanz der beiden Flußpfeiler so marode war, daß sie ebenfalls durch Neubauten ersetzt werden mussten
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Erstellt wurde diese neue Brücke in einer Stahl-Beton-Mischbauweise. Dabei bestehen die Widerlager und die Pfeiler aus Beton. Der Überbau besteht aus Stahlbogenträger auf die die Fahrbahn aus Beton aufgegossen wurde.
Der Bau der neuen Brücke zog sich vom 14.04.2001 bis zum 29.07.2001. Er dauerte damit eine Woche länger als geplant. Die Bauzeit wurde so gelegt, daß möglichst lange Abschnitte in den Schulferien lagen. Somit war es möglich den zwischen Peiting Ost und Schongau eingerichteten Ersatzverkehr im erträglichen Bereich zu halten. Dabei wurde aber auch deutlich, daß das Fahrgastaufkommen der Strecke mit dem Bus nur unter größten Problemen zu bewältigen ist.
Der Güterverkehr wurde in dieser Zeit über Weilheim abgewickelt. Dabei fuhren die Züge aus Peiting kommend direkt in den Gleisanschluß ein. Gesichert war der Anschluß durch eine Vorsignaltafel mit einem 1000-Hz-Magneten kurz hinter dem Bahnübergang "Loamer Stichl".
Am 14.04.2001 hat der Abbruch der alten Lechbrücke begonnen. Am 16.04.2001 waren bereits der nördliche und der südliche der drei Bögen und die beiden Widerlager verschwunden. Nur der mittlere Bogen und die beiden Flußpfeiler waren noch vorhanden.
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Am 22.04.2001 waren die Arbeiten zur Abtragung des Mittelbogen noch im Gange. An den beiden Ufern wurde jedoch schon mit den Vorarbeiten zum Bau der Widerlager begonnen.
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Mit der Schalung für das südliche Widerlager wurde begonnen. Das Fundament des nördlichen Widerlagers ist gegossen. Mit der Ausschachtung für den nördlichen Flußpfeiler wurde begonnen. Die sonst hinter der Bahnbrücke gelegene Straßenbrücke ist frei sichtbar.
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Die Stahlbauarbeiten für die Bodenplatte des nördlichen Flußpfeilers sind abgeschlossen. Der Schacht für das Fundament des südlichen Flußpfeilers ist fertig und wird ausgehoben. Am nördlichen Widerlager ist die Schalung im Bau. Teile des südlichen Widerlagers sind betoniert
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Die Bodenplatte für den südlichen Flußpfeiler ist gegossen. Die Schalung für den unteren Teil des nördlichen Flußpfeilers ist gebaut. Die Eisenbieger-Arbeiten sind zum Teil bereits eingebracht. Das nördliche Widerlager ist gegossen. Das südliche Widerlager ist ausgeschalt
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Der nördliche Flußpfeiler ist fertig betoniert. Die Eisen zur Verbindung mit dem Überbau sind eingebracht. Das südliche Widerlager ist fertig. Die Bodenplatte für den Durchlass der südlichen Fußgängerunterführung ist gegossen.
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Der nördliche Flusspfeiler ist ausgeschalt. Die Schalung des südlichen Pfeilers ist fertig. Am nördlichen Widerlager steht die Schalung für den Fußgängerdurchlass.
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Der südliche Pfeiler ist gegossen. Am nördlichen Pfeiler sind die Träger, an denen der Überbau befestigt werden soll, montiert. An beiden Widerlagern sind die Durchlässe für Fußgänger betoniert.
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Beide Pfeiler und Widerlager sind fertig. Die Stahlträger für den Überbau sind mit Kränen eingehoben worden. Die Monatge der Schalung für den Beton-Überbau hat begonnen.
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Die Schalung für den Überbau steht. Die Eisenbieger haben mit dem Einbringen des Baustahls begonnen.
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Die Eisenbiegerarbeiten sind weit fortgeschritten
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Der Brückenüberbau ist fertig betoniert
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Auf die Betonplatte wurden die Schalungen für den Trog aufgebracht, der später das Schotterbett aufnimmt
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Der Schottertrog ist fertig
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Die Isolierschicht ist aufgebracht, es fehlt nur noch der Schotter. Die Gleise stehen bereits auf einem Rungenwagen bereit
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Mit 14 Tagen Verspätung ist die neue Brücke fertig geworden. Gestern morgen passierte sie der erste Zug.
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